Für alle männlichen Rockfans, die sich bislang zu Konzerten der BUTCHER BABIES gequält haben, um einen Blick auf Carla Harvey zu erhaschen, gibt es eine gute Nachricht: Ihre neue Band THE VIOLENT HOUR ist musikalisch um ein Vielfaches besser, so dass man ein Konzert problemlos besuchen kann, ohne blutende Ohren zu riskieren.
Die Tatsache, dass Harvey in ihrer Jugend eine katholische Schule besuchte und davon träumt, ein eigenes Bestattungsunternehmen zu gründen, dürfte die Phantasien vieler männlicher Fans nicht gerade trüben. Allerdings ist die gebürtige Amerikanerin seit zehn Jahren mit ANTHRAX Drummer Charlie Benante liiert, der nun nicht nur als Produzent von „The Violent Hour“ in Erscheinung tritt, sondern auch alle Instrumente auf der EP bediente. Nur für zwei Soli wurden prominente Klampfer verpflichtet: John5 fiedelt auf dem Opener „Sick Ones“ und Zakk Wylde lässt die Finger in „Hell or Hollywood“ über das Griffbrett flitzen.
Musikalisch bietet „The Violent Hour“ eine hörenswerte Mischung aus Punkrock und 70s Rock im modernen Gewand und es wird durchaus auch mal über den Tellerrand der Genres geschaut. Harvey lässt zumeist die kratzbürstige Rockröhre im Stile von LIV SIN & Co. raus, beweist im titelgebenden „The Violent Hour“ aber, dass sie auch leise und schön kann.
Ob es der Opener „Sick Ones“, das eingängige „Hell Or Hollywood“ oder das gelungene Duett mit CROBOT Sänger Brandon Yeagley („Portland Oregon“) ist: „The Violent Hour“ gefällt mit jedem Durchlauf besser und zeigt, wie man moderne Rockmusik gekonnt in Szene setzen kann.
Hier beweist Carla Harvey, dass hinter der überbordenden Optik eine ernstzunehmende Künstlerin steckt, und es bleibt zu hoffen, dass THE VIOLENT HOUR keine Eintagsfliege bleibt.
Die Tatsache, dass Harvey in ihrer Jugend eine katholische Schule besuchte und davon träumt, ein eigenes Bestattungsunternehmen zu gründen, dürfte die Phantasien vieler männlicher Fans nicht gerade trüben. Allerdings ist die gebürtige Amerikanerin seit zehn Jahren mit ANTHRAX Drummer Charlie Benante liiert, der nun nicht nur als Produzent von „The Violent Hour“ in Erscheinung tritt, sondern auch alle Instrumente auf der EP bediente. Nur für zwei Soli wurden prominente Klampfer verpflichtet: John5 fiedelt auf dem Opener „Sick Ones“ und Zakk Wylde lässt die Finger in „Hell or Hollywood“ über das Griffbrett flitzen.
Musikalisch bietet „The Violent Hour“ eine hörenswerte Mischung aus Punkrock und 70s Rock im modernen Gewand und es wird durchaus auch mal über den Tellerrand der Genres geschaut. Harvey lässt zumeist die kratzbürstige Rockröhre im Stile von LIV SIN & Co. raus, beweist im titelgebenden „The Violent Hour“ aber, dass sie auch leise und schön kann.
Ob es der Opener „Sick Ones“, das eingängige „Hell Or Hollywood“ oder das gelungene Duett mit CROBOT Sänger Brandon Yeagley („Portland Oregon“) ist: „The Violent Hour“ gefällt mit jedem Durchlauf besser und zeigt, wie man moderne Rockmusik gekonnt in Szene setzen kann.
Hier beweist Carla Harvey, dass hinter der überbordenden Optik eine ernstzunehmende Künstlerin steckt, und es bleibt zu hoffen, dass THE VIOLENT HOUR keine Eintagsfliege bleibt.