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Die 3 Senioren – Der Fluch des Chupacabras (30)

VÖ: 17. Oktober 2025   •   Label  Contendo Media
In den 60er Jahren tauchte ein Junge namens Colin im Leben der Schwestern Doreen und Ellen Manheim auf. Doch nach einem Unfall auf einem Riesenrad verschwand er ebenso plötzlich wie er auch aufgetaucht war. Die 3 Senioren kramen nicht nur in alten Fotoalben, sondern auch in ihrer Erinnerung. Ein düsteres Familiengeheimnis muss geklärt werden.

In der 30. Folge werden einige Handlungsstränge zusammengeführt: Doreens Träume spielen dabei eine bedeutende Rolle, denn während die Erinnerungen wie hinter einer Nebelwand verborgen sind, förderte ihr Traum rätselhafte Details längst vergangener Zeiten zu Tage. Um das Geheimnis zu entwirren, müssen die 3 Senioren tief in die Zeit ihrer Jugend eintauchen. Entsprechend wird der Hörer mit auf die Reise genommen. Ein alter Freizeitpark dient als einer der zentralen Orte in dieser Folge und die Juniordetektive wittern dort einen Fall – auch wenn Vater Manheim umgehend bemerkt, dass es sich nicht um einen „spezialgelagerten Sonderfall“ handelt. Doch schnell wird Julian & Co. klar, dass Duncan Manheim etwas zu verbergen hat und außerdem müssen sich die Juniordetektive mit einer furchteinflößenden Fabelgestalt sowie einem alten Fluch beschäftigen.
Mit Sebastian Fitzner (Julian Parks), Carlotta Pahl (Doreen Manheim) und Ilka Körting (Camryn Joyner) treten abermals drei Schauspieler als die Jugendversionen der 3 Senioren auf. Mit Manou Lubowski (Klößchen aus TKKG) als Vater Duncan Manheim hat Regisseur Christoph Piasecki mal wieder einen tollen Sprecher ins Boot geholt. Sensationell ist auch die Besetzung von Ellen Manheim, die von Reinhilt Schneider (Jenni in Hanni und Nanni) gesprochen wird.
In der Hörspiel-Community sind die Meinungen zur der „Junior-Folge“ geteilt und nicht jeder Serien-Fan ist von „Der Fluch des Chupacabras“ begeistert. Auch ich bin kein großer Freund der Rückblenden, auch wenn der vorliegende Fall natürlich gewohnt professionell und liebevoll ausgearbeitet und umgesetzt wurde. Produzent Piasecki beteuerte in den sozialen Medien, dass der Rest der Staffel wieder im Hier und Jetzt spielt, die Rückblende jedoch für das Verständnis der kommenden Folgen notwendig gewesen sei. Man darf also gespannt sein.
„Der Fluch des Chupacabras“ führt verschiedene Handlungsstränge zusammen, legt offenbar die Grundlage für weitere Fälle und enttäuscht in der Umsetzung zu keiner Sekunde. (Kleiner Tipp am Rande: Wer die Musik der Serie richtig genießen möchte, der sollte sich den zweiten Teil der „Originalmusik“ besorgen!) Und während die Geschichte im Grunde nicht schlecht ist, sind mir die Folgen mit den Senioren doch lieber. Wem es ähnlich geht, der wird bereits am morgigen Freitag mit einer neuen Folge versorgt. Mal sehen, ob „Drei Tote für Aschenbrödel“ (31) mit der grandiosen 2024er Weihnachtsfolge „Mord unterm Mistelzweig“ mithalten kann.
 
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