Der Teufel steckt im Detail und wem angesichts einer saftigen Weihnachtsgans gerade schon das Wasser im Munde zusammenläuft, der sollte nochmal genauer auf den Titel schauen. Statt dem lieben Federvieh geht es diese Weihnachten der TKKG-Bande an den Kragen, denn die vier Freunde geraten in die Hände skrupelloser Entführer.
Es beginnt ganz harmlos auf einer Shopping-Tour im vorweihnachtlichen Kaufhaus Paradies, als Tim und Gabi einen Ladendieb überführen. Doch schon bald zeigt sich, dass an Ronni Eckls Geschichte irgendetwas faul ist. Als TKKG versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, geraten sie mehr oder weniger mitten in ein konspiratives Treffen. Doch die Freunde bleiben nicht unbemerkt – zumal Willi sein Handy verliert. Die Gangster sind gewarnt, doch Kommissar Glockner und seine Kollegen bleiben skeptisch, ob es sich bei der Geschichte der Freunde wirklich um ein mögliches Verbrechen handelt. Als sie von der Realität eingeholt werden, ist es zu spät: Eine Gruppe bewaffneter Weihnachtsmänner hat sich im Kaufhaus Paradise verbarrikadiert und Geiseln genommen. Neben TKKG gehört auch die angesagte Sängerin Nini dazu. Wie sich herausstellt, ist die Zusammensetzung der Geiselgruppe nicht zufällig, denn den Geiselnehmern geht es um Geld, um viel Geld. Und so führt es Gangster und Geiseln schließlich unweit des verschneiten Dorfes Hänselwald in eine versteckte Berghütte, vor deren Tür sich zottige Monster herumtreiben.
Die 24 Hörspiel-Türchen verlangen dem Hörer in diesem Jahr ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit ab, denn der 2025er Adventskalender nimmt den Hörer mit in unterschiedliche Szenen und man muss sich auf gefühlt immer neue Personengruppen einlassen, bevor der Cast zum High Noon in den Bergen deutlich reduziert wird: Ladendiebe, konspirative Gruppen, bewaffnete Weihnachtsmänner, singende Superstars, schwangere Frauen und eine unterhaltsame ältere Dame im Rollstuhl (die übrigens von Anneke Schwabe super in Szene gesetzt wird). Wer sich dann am heiligen Abend dem letzten Track „SOS“ nähert, muss zumindest eine kleine Vorliebe für lokale Dialekte mitbringen – und für einen Kommissar Glockner, der quasi den Geist der Weihnacht anruft und schließlich durch kleine Wolken aus dem Schornstein auf die richtige Fährte geführt wird.
Manche Szenen haben gewisse Längen oder wirken redundant, z. B. wenn TKKG im Kaufhaus immer wieder versuchen, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Auf der anderen Seite hat der Autor aber auch für viel Abwechslung gesorgt und man fühlt sich mal an den Fall „Geiseldrama“ erinnert, später kommt mir sogar Cäpt’n Blitz „Falsche Fracht“ oder der „Geheimplan Lemuria“ vom Schlosstrio in den Sinn. Und am Ende gibt es nicht nur wegen Ronnis erfüllten Wunsch aus der Spielzeugabteilung und dem Spielzeug für die Waisenkinder ein weihnachtliches Ende – zugegebenermaßen ein etwas kitschiges Ende. Aber es ist ja auch Weihnachten.
Unterm Tannenbaum bleibt bei mir die Gewissheit zurück, dass „Die Weihnachtsgeiseln“ für mich sicherlich nicht der stärkste TKKG-Adventskalender geworden ist. Andererseits gibt es viele spannende, ereignisreiche und auch lustige Momente zu entdecken, was das mehr als dreistündige Hörspiel dann letztlich doch zu einem unterhaltsamen Unterfangen werden lässt.
Es beginnt ganz harmlos auf einer Shopping-Tour im vorweihnachtlichen Kaufhaus Paradies, als Tim und Gabi einen Ladendieb überführen. Doch schon bald zeigt sich, dass an Ronni Eckls Geschichte irgendetwas faul ist. Als TKKG versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, geraten sie mehr oder weniger mitten in ein konspiratives Treffen. Doch die Freunde bleiben nicht unbemerkt – zumal Willi sein Handy verliert. Die Gangster sind gewarnt, doch Kommissar Glockner und seine Kollegen bleiben skeptisch, ob es sich bei der Geschichte der Freunde wirklich um ein mögliches Verbrechen handelt. Als sie von der Realität eingeholt werden, ist es zu spät: Eine Gruppe bewaffneter Weihnachtsmänner hat sich im Kaufhaus Paradise verbarrikadiert und Geiseln genommen. Neben TKKG gehört auch die angesagte Sängerin Nini dazu. Wie sich herausstellt, ist die Zusammensetzung der Geiselgruppe nicht zufällig, denn den Geiselnehmern geht es um Geld, um viel Geld. Und so führt es Gangster und Geiseln schließlich unweit des verschneiten Dorfes Hänselwald in eine versteckte Berghütte, vor deren Tür sich zottige Monster herumtreiben.
Die 24 Hörspiel-Türchen verlangen dem Hörer in diesem Jahr ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit ab, denn der 2025er Adventskalender nimmt den Hörer mit in unterschiedliche Szenen und man muss sich auf gefühlt immer neue Personengruppen einlassen, bevor der Cast zum High Noon in den Bergen deutlich reduziert wird: Ladendiebe, konspirative Gruppen, bewaffnete Weihnachtsmänner, singende Superstars, schwangere Frauen und eine unterhaltsame ältere Dame im Rollstuhl (die übrigens von Anneke Schwabe super in Szene gesetzt wird). Wer sich dann am heiligen Abend dem letzten Track „SOS“ nähert, muss zumindest eine kleine Vorliebe für lokale Dialekte mitbringen – und für einen Kommissar Glockner, der quasi den Geist der Weihnacht anruft und schließlich durch kleine Wolken aus dem Schornstein auf die richtige Fährte geführt wird.
Manche Szenen haben gewisse Längen oder wirken redundant, z. B. wenn TKKG im Kaufhaus immer wieder versuchen, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Auf der anderen Seite hat der Autor aber auch für viel Abwechslung gesorgt und man fühlt sich mal an den Fall „Geiseldrama“ erinnert, später kommt mir sogar Cäpt’n Blitz „Falsche Fracht“ oder der „Geheimplan Lemuria“ vom Schlosstrio in den Sinn. Und am Ende gibt es nicht nur wegen Ronnis erfüllten Wunsch aus der Spielzeugabteilung und dem Spielzeug für die Waisenkinder ein weihnachtliches Ende – zugegebenermaßen ein etwas kitschiges Ende. Aber es ist ja auch Weihnachten.
Unterm Tannenbaum bleibt bei mir die Gewissheit zurück, dass „Die Weihnachtsgeiseln“ für mich sicherlich nicht der stärkste TKKG-Adventskalender geworden ist. Andererseits gibt es viele spannende, ereignisreiche und auch lustige Momente zu entdecken, was das mehr als dreistündige Hörspiel dann letztlich doch zu einem unterhaltsamen Unterfangen werden lässt.