„Unterirdisch“ lautet das lapidare Urteil des Kollegen Lison zum 234. Fall der Juniordetektive aus Rocky Beach, der mal wieder aus der Feder von André Minninger stammt. Vorsicht ist also geboten, denn immerhin ist dieser auch der Erfinder von Clarissa Franklin – und die mögen wir gar nicht.
Doch hier kann Entwarnung gegeben werden, denn die boshafte Psychologin spielt in dem vorliegenden Fall keine Rolle – wie man der Biographie von Heikedine Körting entnehmen kann, entspricht es auch ihrem Wunsch, dass Clarissa Franklin nicht mehr in den Abenteuern der drei Fragezeichen auftaucht.
Doch nun zum Fall um den lebenden Tresor. Ich muss gestehen, dass ich das Artwork zunächst einmal recht ansprechend finde und mit einer gewissen Spannung an den Fall herangehe, da ich mir wenig unter einem „lebenden Tresor“ vorstellen kann. Und auch für Justus, Peter und Bob geht es zunächst um etwas ganz anderes, denn Lucy Apple hegt den Verdacht, dass ihr Verlobter ein falsches Spiel mit ihr treibt. Eigentlich kein Fall für die drei Fragezeichen, die sich schließlich aber doch dazu durchringen, Ronald zu observieren, wenn auch nicht ganz freiwillig. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es um viel mehr geht als nur um etwaige Liebeleien. Die Juniordetektive geraten zwischen die Fronten verschiedener Parteien, werden sogar betäubt und die Auftraggeberin Lucy spielt – ohne sich dessen bewusst zu sein – in dem ganzen Durcheinander eine ganz besondere Rolle. Doch nicht nur die Erinnerung der Auftraggeberin bleibt verschwunden, sondern auch das Objekt der Begierde – eine Tasche mit wertvollem Inhalt.
Im Großen und Ganzen finde ich den Fall durchaus unterhaltsam. Anna Carlson (zuletzt im „Puppenmacher” zu hören) als teils aufgedrehte und meckernde Lucy Apple mag nicht Jedermanns Sache sein, doch zumindest prägt sich der Charakter gut ein. Auch andere Rollen wissen zu gefallen. Wir bekommen eine Geschichte voller Verwechslungen und Missverständnisse und, wie im letzten Fall, gerät Peter auch dieses Mal wieder ins Rampenlicht.
Der große Schwachpunkt der Folge dürfte das unbefriedigende Ende sein, lässt es den Hörer doch mit dem Gefühl zurück, dass bei der Finalisierung des Hörspiels ein letztes Kapitel verlorengegangen ist.
Fazit: Ein interessanter Titel und ein ansprechendes Coverartwork erwecken Erwartungen, denen der Fall letzten Endes nicht gerecht wird. So hart wie der Kollege Lison würde ich hier zwar nicht ins Gericht gehen, würde „den lebenden Tresor“ aber auch nicht zu den stärksten Fällen der drei Fragezeichen zählen.
Doch hier kann Entwarnung gegeben werden, denn die boshafte Psychologin spielt in dem vorliegenden Fall keine Rolle – wie man der Biographie von Heikedine Körting entnehmen kann, entspricht es auch ihrem Wunsch, dass Clarissa Franklin nicht mehr in den Abenteuern der drei Fragezeichen auftaucht.
Doch nun zum Fall um den lebenden Tresor. Ich muss gestehen, dass ich das Artwork zunächst einmal recht ansprechend finde und mit einer gewissen Spannung an den Fall herangehe, da ich mir wenig unter einem „lebenden Tresor“ vorstellen kann. Und auch für Justus, Peter und Bob geht es zunächst um etwas ganz anderes, denn Lucy Apple hegt den Verdacht, dass ihr Verlobter ein falsches Spiel mit ihr treibt. Eigentlich kein Fall für die drei Fragezeichen, die sich schließlich aber doch dazu durchringen, Ronald zu observieren, wenn auch nicht ganz freiwillig. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es um viel mehr geht als nur um etwaige Liebeleien. Die Juniordetektive geraten zwischen die Fronten verschiedener Parteien, werden sogar betäubt und die Auftraggeberin Lucy spielt – ohne sich dessen bewusst zu sein – in dem ganzen Durcheinander eine ganz besondere Rolle. Doch nicht nur die Erinnerung der Auftraggeberin bleibt verschwunden, sondern auch das Objekt der Begierde – eine Tasche mit wertvollem Inhalt.
Im Großen und Ganzen finde ich den Fall durchaus unterhaltsam. Anna Carlson (zuletzt im „Puppenmacher” zu hören) als teils aufgedrehte und meckernde Lucy Apple mag nicht Jedermanns Sache sein, doch zumindest prägt sich der Charakter gut ein. Auch andere Rollen wissen zu gefallen. Wir bekommen eine Geschichte voller Verwechslungen und Missverständnisse und, wie im letzten Fall, gerät Peter auch dieses Mal wieder ins Rampenlicht.
Der große Schwachpunkt der Folge dürfte das unbefriedigende Ende sein, lässt es den Hörer doch mit dem Gefühl zurück, dass bei der Finalisierung des Hörspiels ein letztes Kapitel verlorengegangen ist.
Fazit: Ein interessanter Titel und ein ansprechendes Coverartwork erwecken Erwartungen, denen der Fall letzten Endes nicht gerecht wird. So hart wie der Kollege Lison würde ich hier zwar nicht ins Gericht gehen, würde „den lebenden Tresor“ aber auch nicht zu den stärksten Fällen der drei Fragezeichen zählen.