Nachdem das Comeback-Album „Stormbringers“ 2023 doch eher mittelmäßig ausgefallen war, sind die melodischen Death Metaller mit ihrem neuen Longplayer „Cold Flare Eternal“ auf einem guten Wege zu alter Stärke.
Dazu muss man sich nicht neu erfinden, es reicht, wenn man sich auf das, was dieses Genre so attraktiv und anziehend macht, konzentriert: Infernale Riffs, düstere Melancholie, mitreißende Melodien sowie der Wechsel zwischen emotionalen Klargesängen und unterweltlichen Growls. All diese Essentials werden gekonnt im richtigen Mischungsverhältnis in Beziehung zueinander gesetzt. Bestens zu hören in dem biestigen 'Stronghold', ein Track, in dem es riffmäßig und growlig richtig einen auf die Zwölf gibt.
Stilbildend sind auch die Keyboards, die hintergründig eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen. Im Hinblick auf die ungeahnte emotionale Intensität der Klargesänge ist man mitunter geneigt, an Dawn Of Solace zu denken ('Destination'). In dem Kracher 'Fatal Design' gelingt es nicht nur Tuomas Saukkonen mit seinen Drums, dem Song eine ungemeine Frische, Dynamik und Energie zu verleihen, sondern die hymnische Eingängigkeit im Verein mit der rauen Brachialität tut auch das Ihrige.
'Mercury Blood' besticht dann durch seine martialische Wehmütigkeit, herausragen kann zudem 'Stellar Effect' aufgrund seiner angeloopten schweren Schwerelosigkeit . 'Flame Eternal' kann mit herausragenden Gitarrensoli glänzen.
Stilbildend sind auch die Keyboards, die hintergründig eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen. Im Hinblick auf die ungeahnte emotionale Intensität der Klargesänge ist man mitunter geneigt, an Dawn Of Solace zu denken ('Destination'). In dem Kracher 'Fatal Design' gelingt es nicht nur Tuomas Saukkonen mit seinen Drums, dem Song eine ungemeine Frische, Dynamik und Energie zu verleihen, sondern die hymnische Eingängigkeit im Verein mit der rauen Brachialität tut auch das Ihrige.
'Mercury Blood' besticht dann durch seine martialische Wehmütigkeit, herausragen kann zudem 'Stellar Effect' aufgrund seiner angeloopten schweren Schwerelosigkeit . 'Flame Eternal' kann mit herausragenden Gitarrensoli glänzen.
Fazit: Die melodischen Death Metaller von Before The Dawn vermögen wirklich zu überraschen. Denn nach dem dann doch etwas mauen Vorgänger lässt „Cold Flare Eternal“ keine Wünsche der Genre-Jünger offen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Finnen trotz aller infernalen Brachialität in puncto melancholisch melodiöser Emotionalität phasenweise den Weg von Dawn Of Solace einschlagen. Wie dem auch sei, es funktioniert. Ein überaus lohnenswerter Longplayer!