Endlich mal wieder ein Thrash Album, dass dem Genre Namen alle Ehre macht.
„Thrash“ bedeutet ja „verprügeln“ und nicht „Instrumente virtuos zum Klingen bringen“. Ein Instrument von INDEMON möchte man nicht sein, denn die müssen ordentlich einstecken. Des Instruments Leid ist des Hörers Freud. Die Finnen zocken Thrash, in dem die Riffs eindeutig im Vordergrund stehen und riffen können sie. Die Drums treiben die Songs ohne große Schlenker nach vorne. Dazu kommen die rauen aggressiven Vocals. Dezent eingestreute Melodien wie bei ´Passanger´ verhindern, dass die Platte stumpf klingt. Auch bei den langsameren Tracks verliert das Album nicht an Wucht. Warum aber kippt die Band mit ´Ruoja´ selber Wasser in den Wein? Das Instrumental beinhaltet alles was sie bis dahin gekonnt umschifft haben, zweistimmige Gitarren und ein gewisses Pathos. Der Track ist an sich nicht schlecht, bremst die bis dahin fulminante Energie der Scheibe aber unnötig aus. Mit dem folgenden Rausschmeißer kehren die Jungs dann aber zu gewohntem Aggressionslevel zurück. Ich hätte keine Erholung gebraucht und lieber kontinuierlich auf die Zwölf bekommen.
Wer seinen Thrash lieber à la POWER TRIP als à la HEATHEN serviert bekommt, sollte die Jungs auf jeden Fall mal antesten.
„Thrash“ bedeutet ja „verprügeln“ und nicht „Instrumente virtuos zum Klingen bringen“. Ein Instrument von INDEMON möchte man nicht sein, denn die müssen ordentlich einstecken. Des Instruments Leid ist des Hörers Freud. Die Finnen zocken Thrash, in dem die Riffs eindeutig im Vordergrund stehen und riffen können sie. Die Drums treiben die Songs ohne große Schlenker nach vorne. Dazu kommen die rauen aggressiven Vocals. Dezent eingestreute Melodien wie bei ´Passanger´ verhindern, dass die Platte stumpf klingt. Auch bei den langsameren Tracks verliert das Album nicht an Wucht. Warum aber kippt die Band mit ´Ruoja´ selber Wasser in den Wein? Das Instrumental beinhaltet alles was sie bis dahin gekonnt umschifft haben, zweistimmige Gitarren und ein gewisses Pathos. Der Track ist an sich nicht schlecht, bremst die bis dahin fulminante Energie der Scheibe aber unnötig aus. Mit dem folgenden Rausschmeißer kehren die Jungs dann aber zu gewohntem Aggressionslevel zurück. Ich hätte keine Erholung gebraucht und lieber kontinuierlich auf die Zwölf bekommen.
Wer seinen Thrash lieber à la POWER TRIP als à la HEATHEN serviert bekommt, sollte die Jungs auf jeden Fall mal antesten.