Willkommen in einer Welt des Schreckens. HEADS FOR THE DEAD bleiben ihrem inhaltlichen Motto auch auf Album Nummer Vier treu und vertonen ihre liebsten Horror-Streifen.
Gegründet 2017 wurden HEADS FOR THE DEAD zwischenzeitlich sogar mehr oder weniger zur Hauptband von REVEL IN FLESH-Frontmann Ralf Hauber, da dessen Band geschlossen von Bord gegangen war. Mittlerweile sind die Baden-Württemberger zwar wieder aktiv und haben gerade 11 neue Songs aufgenommen, doch der Zusammenarbeit mit WOMBBATH-Gitarrist Jonny Pettersson hat das keinen Abbruch getan, so dass nun seit einigen Wochen „Never Ending Night Of Terror“ in den Läden steht. Es ist das wohl ausgereifteste Werk des Quartetts – sowohl in Sachen Songwriting als auch hinsichtlich des Sounds. Dieser strahlt zwar, vor allem dank der Untermalung mit dem Keyboard, nach wie vor eine ziemliche Boshaftigkeit aus, ist aber insgesamt kompakter, druckvoller und schwedischer geworden als beispielsweise auf der „Slash ‘n‘ Roll“-EP oder auf dem Debüt. Trotzdem biedert sich das Album nicht an und der Hörer muss sich durchaus etwas Zeit nehmen, um die Songs für sich zu entdecken. Zumindest ging es mir so. Doch mit jedem Hördurchgang wissen die Kompositionen mehr zu gefallen, während „Never Ending Night Of Terror“ für mich auch vor allem als Gesamtwerk punkten kann, welches man in Gänze hören sollte. Exemplarisch für die stilistischen Variationen stehen die Songs „Phantasmagoria“ und „In Disgust We Trust“, die durchaus unterschiedliche Vorlieben durchblicken lassen und auch beim Hörer bedienen. Und so gefallen mir neben dem gelungenen „Phantasmagoria“ vor allem Songs wie das titelgebende „Never Ending Night Of Terror“ mit seinen wohldosierten Schauerpassagen oder „The Harvester“ mit seiner wohlklingenden Gitarrenarbeit. Am Ende des Albums zollen HEADS FOR THE DEAD noch den italienischen Prog Metallern GOBLIN Tribut. Letztlich feiert die Band mit ihrem vierten Album aber vor allem sich selbst und ihre hörenswerte Mischung aus schwedischem Death Metal und Horror-Elementen, die HEADS FOR THE DEAD von zahlreichen Genre-Kollegen abheben. „The Never Ending Night Of Horror“ hält jedenfalls das, was der Titel verspricht, auch wenn das musikalische Inferno „nur“ knappe 42 Minuten und nicht „für immer“ anhält. Ganz nebenbei hat die Truppe ihr Album mit dem bislang besten Artwork veredelt! Erhältlich ist "Never Ending Night Of Terror" neben der obligatorischen digitalen Variante natürlich auch auf Vinyl, CD und sogar als Tape. Schnell zugreifen.
Gegründet 2017 wurden HEADS FOR THE DEAD zwischenzeitlich sogar mehr oder weniger zur Hauptband von REVEL IN FLESH-Frontmann Ralf Hauber, da dessen Band geschlossen von Bord gegangen war. Mittlerweile sind die Baden-Württemberger zwar wieder aktiv und haben gerade 11 neue Songs aufgenommen, doch der Zusammenarbeit mit WOMBBATH-Gitarrist Jonny Pettersson hat das keinen Abbruch getan, so dass nun seit einigen Wochen „Never Ending Night Of Terror“ in den Läden steht. Es ist das wohl ausgereifteste Werk des Quartetts – sowohl in Sachen Songwriting als auch hinsichtlich des Sounds. Dieser strahlt zwar, vor allem dank der Untermalung mit dem Keyboard, nach wie vor eine ziemliche Boshaftigkeit aus, ist aber insgesamt kompakter, druckvoller und schwedischer geworden als beispielsweise auf der „Slash ‘n‘ Roll“-EP oder auf dem Debüt. Trotzdem biedert sich das Album nicht an und der Hörer muss sich durchaus etwas Zeit nehmen, um die Songs für sich zu entdecken. Zumindest ging es mir so. Doch mit jedem Hördurchgang wissen die Kompositionen mehr zu gefallen, während „Never Ending Night Of Terror“ für mich auch vor allem als Gesamtwerk punkten kann, welches man in Gänze hören sollte. Exemplarisch für die stilistischen Variationen stehen die Songs „Phantasmagoria“ und „In Disgust We Trust“, die durchaus unterschiedliche Vorlieben durchblicken lassen und auch beim Hörer bedienen. Und so gefallen mir neben dem gelungenen „Phantasmagoria“ vor allem Songs wie das titelgebende „Never Ending Night Of Terror“ mit seinen wohldosierten Schauerpassagen oder „The Harvester“ mit seiner wohlklingenden Gitarrenarbeit. Am Ende des Albums zollen HEADS FOR THE DEAD noch den italienischen Prog Metallern GOBLIN Tribut. Letztlich feiert die Band mit ihrem vierten Album aber vor allem sich selbst und ihre hörenswerte Mischung aus schwedischem Death Metal und Horror-Elementen, die HEADS FOR THE DEAD von zahlreichen Genre-Kollegen abheben. „The Never Ending Night Of Horror“ hält jedenfalls das, was der Titel verspricht, auch wenn das musikalische Inferno „nur“ knappe 42 Minuten und nicht „für immer“ anhält. Ganz nebenbei hat die Truppe ihr Album mit dem bislang besten Artwork veredelt! Erhältlich ist "Never Ending Night Of Terror" neben der obligatorischen digitalen Variante natürlich auch auf Vinyl, CD und sogar als Tape. Schnell zugreifen.